Stromversorger

Freitag, 5. Februar 2010

Energieversorger müssen Kunden Geld zurückerstatten

Die Bundesnetzagentur hat die Betreiber der Strom- und Gasnetze in Deutschland aufgefordert, insgesamt ca. 2 Mrd. Euro zu erstatten, die in den vergangenen Jahren unrechtmäßig von den Kunden gefordert wurden. Grund sind überhöhte Durchleitungsgebühren, die für die Nutzung der Netze gefordert wurden. Der Bundesgerichtshof hat im Jahr 2008 entschieden, dass die von der Bundesnetzagentur angeordnete Senkung dieser Gebühren auch rückwirkend gilt. Beim Strom machen diese Gebühren rund ein Drittel des Preises aus, beim Gas immerhin noch ein Fünftel.

Den Netzbetreibern wurde die Möglichkeit eingeräumt, diese Rückerstattung in den nächsten Jahren mit den Gebühren zu verrechnen. Den Betreibern der Gasnetze wurde dafür eine Frist bis 2017 gesetzt, die Stromversorger können sich sogar noch ein Jahr mehr Zeit lassen.

Zwar haben die Betreiber diese Forderung akzeptiert, aber dennoch ist ungewiss, ob die Kunden mit sinkenden Preisen rechnen können. Die Anbieter weisen auf steigende Kosten hin, infolge derer die Preise trotz der vorzunehmenden Verrechnung nicht sinken werden. Die Bundesnetzagentur prognostiziert zumindest geringe Preissenkungen.

Montag, 11. Januar 2010

Google will Stromversorger werden

Die Suchmaschine Google kennt fast jeder Mensch, nun hat sich der Anbieter aber etwas besonderes einfallen lassen: Google Energy. Google steigt in das Stromgeschäft ein und verspricht dem Kunden günstiger zu sein, als andere Anbieter. Die Sprecherin von Google teilte mit, dass die behördliche Lizenz für den Stromhandel beantragt wurde, alle weiteren Absichten aber noch offen wären. Google will laut der Sprecherin natürlich Elektrizität kaufen und auch verkaufen, wenn das Stromgeschäft für Google zu einem Teil der Arbeit wird.

Es liegt natürlich nahe, dass Google vor allem die Energie für die eigenen Server verwenden wird. Immerhin wird dies dann für den Anbieter recht günstig. Google-Gründer Sergey Brin mag eher den grünen Strom, denn Google.org engagiert sich schon länger für erneuerbare Energien. Google.org wollte schon immer erreichen, dass erneuerbare Energie günstiger wird. Daher förderte Google auch mit 45 Millionen US-Dollar die Gewinnung von Energie, darunter Windkraft, Erdwärme und viele andere Energieformen. Wem wundert es da, dass der Anbieter nun auch aktiver ins Stromgeschäft einsteigen möchte.

Sonntag, 10. Januar 2010

Stromanbieter in Deutschland

Wir leben in einer Welt, in welcher Energie zu den lebensnotwendigen Dingen gehört, sei es in Form von Wärme, Kraft oder Strom. Ohne Strom könnten wir Menschen heute kaum überleben. Schon heute ist abzusehen, wann die wichtigsten Energieträger der Erde zur Neige gehen werden. In Deutschland liegt der Strommarkt größtenteils in der Hand von vier Stromversorgern. Diese sind E.ON, RWE, EnBW sowie Vattenfall. Diese starke Konzentration des Marktes auf wenige Unternehmen resultiert aus dem Energiewirtschaftsgesetz aus dem Jahre 1998. Durch dieses Gesetz wurde eine EU-Richtlinie umgesetzt, durch die der Energiemarkt liberalisiert werden sollte.

E.ON
Die E.ON AG ist der Weltweit größte private Energiekonzern mit Hauptsitz in Düsseldorf. Das Unternehmen ist hauptsächlich in Europa aktiv. Zum Angebot des Unternehmens gehört nicht nur die reine Lieferung von Strom. E.ON ist in allen Wertschöpfungsebenen der Energieversorgung vertreten. Von der Erzeugung beziehungsweise Förderung bis hin zum Vertrieb an die Endverbraucher macht E.ON alles in einer Hand. In Deutschland ist E.ON besonders in Nord- Mittel- und Süddeutschland vertreten. Das Unternehmen beschäftigt 93.500 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Umsatz von 87,5 Mrd. EUR (2008).

RWE
Die RWE AG hat ihren Hauptsitz in Essen. Das Unternehmen ist direkt nach E.ON der zweitgrößte Stromanbieter in Deutschland. Insbesondere im Westen Deutschlands ist RWE aktiv und besitzt hier den größten Marktanteil. Außerhalb Deutschlands ist RWE besonders in den Märkten Großbritannien, Zentral- und Osteuropa und Nordamerika vertreten. 2008 erzielte das Unternehmen mit 66.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 49 Mrd. EUR. Die Hälfte davon wurde im Ausland erwirtschaftet.

EnBW
Die EnBW (Energie Baden-Württemberg AG) mit Sitz in Karlsruhe steht unter den größten Stromanbietern in Deutschland an dritter Stelle. Das im Süden Deutschlands aktive Unternehmen beschäftigt über 20.000 Mitarbeiter und beliefert in seinem Einzugsgebiet rund 5,4 Millionen Endkunden. 2008 hat EnBW einen Jahresumsatz von über 16 Mrd. EUR erzielt. Neben Deutschland ist das Unternehmen auch in anderen Staaten in Ost- und Mitteleuropa tätig. Bei dem Einsatz von erneuerbaren Energien liegt EnBW deutschlandweit an erster Stelle.

Vattenfall
Die Vattenfall AB ist ein schwedisches Energieunternehmen und mittlerweile der viertgrößte Stromanbieter in Deutschland und der fünftgrößte Stromanbieter Europaweit. In Deutschland wird der Konzern von seinem Tochterunternehmen Vattenfall Europe vertreten, welches im Osten Deutschlands die größten Marktanteile besitzt. In der Wärmeerzeugung steht das Unternehmen europaweit auf dem ersten Platz. Mit 32.000 beschäftigten erzielte das Unternehmen in 2008 einen Gesamtumsatz von 13,5 Mrd. EUR. Vattenfall erzeugt die Hälfte seiner Energie aus Wasserkraft. Dieser hohe Anteil resultiert aus den geographischen Gegebenheiten in Schweden, wo der größte Teil der Wasserkraftwerke in Betrieb ist.

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Aktuelle Beiträge

Strompreisentwicklung
Bereits seit den Siebzigern steigt der Strompreis allgemein...
stromsmart - 16. Mär, 22:14
Energieversorger müssen...
Die Bundesnetzagentur hat die Betreiber der Strom-...
stromsmart - 5. Feb, 20:23
Der Nutzen eines Online-Tarifvergleichs...
Die Liberalisierung des Strommarktes in Deutschland...
stromsmart - 31. Jan, 19:42
Google will Stromversorger...
Die Suchmaschine Google kennt fast jeder Mensch, nun...
stromsmart - 11. Jan, 10:02
Stromanbieter in Deutschland
Wir leben in einer Welt, in welcher Energie zu den...
stromsmart - 10. Jan, 17:12

Suche

 

Status

Online seit 5993 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 16. Mär, 22:14

Credits


Stromversorger
Tarife
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren