Dienstag, 16. März 2010

Strompreisentwicklung

Bereits seit den Siebzigern steigt der Strompreis allgemein stetig an. Im Jahr 1998 ermöglichte das Liberalisierungsgesetz einer Vielzahl von Anbietern auf den Markt der Monopolisten zu rücken um selbst Elektrizität zu liefern. Seither wird der Strommarkt unerbittlich umkämpft.

Die Kosten für die Endabnehmer fielen kurzzeitig, aber die Stromversorger schlossen sich bald zusammen und somit kam es zu einer erneuten Monopolisierung. Nur einige Jahre danach befanden sich die Preise erneut an ihrem Ausgangspunkt oder waren sogar noch leicht angestiegen.

Derzeit besteht der Strompreis zu circa 40% aus Steuern und zu 35% aus Gebühren an die Netzbetreiber. Der Rest des Strompreises entfällt auf die eigentliche Bereitstellung. Einige Stromanbieter verdienen an der Nutzung ihrer Netze durch andere Anbieter Geld. Auch die Ökosteuer mit 2,05 Cent pro Kilowatt hat die Strompreise steigen lassen. Das Erneuerbare-Energie-Gesetz von 2000 ließ die Strompreise zusätzlich steigen. Die Stromanbieter sind dazu verpflichtet, Ökostrom zu Festpreisen aufzukaufen, die oft über dem Preis liegt, den diese selbst pro Kilowattstunde nehmen. Damit wird der Strom weiter teurer, je mehr Wind- und Solaranlagen an das Netz geschaltet werden.

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